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Die älteste Erwähnung der Gemeinde
stammt aus dem Jahr 1352 und ist ungefähr in der zweiten Hälfte des 13.
Jahrhunderts entstanden, als die Markvarticer die neue Burg Stráž gegründet
haben. Die Burg wurde zum Schutz des Handelswegs von Prag nach Zittau
gebaut, der auch durch Dubnice verlief. Das Dorf gehörte seit seiner Gründung
den Besitzern des Stráž-Herrengutes, das im Jahre 1504 von Bartolomìj
Hiršpergár aus Königshaim gekauft wurde, dessen Nachkommen das Gut bis
zur Schlacht auf dem Weißen Berg besaßen. Danach gab es hier noch viele
weitere Besitzer. Im Jahre 1922 kaufte František Melichar den Großgrundbesitz
Stráž pod Ralskem, zu dem auch Dubnice gehörte. Dubnice war eine
typische landwirtschaftliche Gemeinde und es wurden hier überwiegend
Getreide, Kartoffeln und auch Obst angebaut. Während ihrer Geschichte
wurde sie von vielen Katastrophen wie Hungersnöten, der Pest und mehreren
Kriegen heimgesucht. Am Ende des 19. Jahrhunderts und am Anfang des 20.
Jahrhunderts war jedoch eine wirtschaftliche Entwicklung zu verzeichnen.
Die Bauern gründeten im Jahre 1896 einen Unterstützungsverein für die
Schweinezucht und ein Jahr später eröffneten sie hier eine Molkerei. Später
entstand in Dubnice auch eine landwirtschaftliche Maschinen- und
Dreschgenossenschaft. Es wurden auch Straßen gebaut, die stufenweise die
Verbindung nach Jablonné, Stráž, Žibøidice, Janovice a Postøelná
ermöglichten. Während des Ersten Weltkrieges entstanden auch viele
einheimische Vereine, wie z.B. der Gesangverein, der Theaterverein, der
Turnverein, der Feuerwehrverein und der Veteranen-Verein. Die Nähe des
Erholungsortes Hamr na Jezeøe förderte die Orientierung von Dubnice nach
dem Ersten Weltkrieg auf den Tourismus und die Sommergäste nutzten die
hiesige Spezialität – die Milchkuren. Nach dem Jahr 1948 begann die
allmähliche Abschaffung des bäuerlichen Gewerbes und bis Ende 1950
beendeten auch die letzten Gewerben und Dienstleistungen ihre Tätigkeit.
Die örtliche Kirche Maria Geburt wurde in den Jahren 1699-1702 gebaut und
das Steinkreuz stammt aus dem Jahre 1795. Neu renoviert ist auch die
namenlose Steinkapelle, die schon kurz vor ihrem Untergang stand - es
blieben nur zerstörte durchfeuchtete Außenmauern. An ihrer Stelle wurde
ein neues Fundament mit einer Isolation betoniert, auf dem eine neue
Kapelle entstanden ist. Zwischen zwei massiven Linden steht die Niesig-Kapelle
– die Kapelle der leidenden Mutter Maria, die im Jahre 1738 renoviert
wurde. Ihr Architekt ist nicht bekannt - die Kapelle steht ohne Überschrift
da. Beim Haus Nr. 79 steht die Kapelle Maria Schnee, die Bestandteil eines
privaten Besitzes ist und auch die Lehmann Kapelle, die nach dem
Landbesitzer Josef Lehmann benannt wurde. Auf dem Gelände der Gemeinde
befinden sich auch alte Umgebindehäuser mit Laubengängen. In der Nähe
von Dubnice befinden sich die Teiche Hamerský und Horecký rybník. Die
Gemeinde wird von mehreren Radwanderwegen durchgeschnitten. Der ein heißt
„Silnièní speciál Podještìdím“ und der andere, der zum Schloss
Lemberk führt „Za sv. Zdislavou“. |
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